Projekte 2012-2016

2016

Impressionen vom 22.12.2016:

„Tag der offenen Tür“ und Präsentation der Projekttage „Botschaften“

Chorauftritt am 11.12.2016

Auch in diesem Jahr trat unser Schulchor zum alljährlichen Weihnachtsmarkt in Ilmenau auf und sang zur Freude der zahlreichen Besucher Weihnachtslieder.

Weihnachtsmarkt in Ilmenau


Bücherwürmer stellen sich dem Wettbewerb

Am 23.11.2016 fand unser diesjähriger Lesewettbewerb statt. Aus den 5. und 6. Klassen hatten sich im Vorfeld in den Klassenausscheiden 12 Schülerinnen und Schüler qualifiziert.

Im ersten Teil präsentierten sie mit viel Engagement und Lampenfieber einen vorbereiteten Text aus einem Buch ihrer Wahl. Danach lasen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus dem Buch „Berts gesammelte Katastrophen“ von S. Olsson einen Abschnitt. Die Jury, die sich aus drei Deutschlehrern und die zwei gewählten Schülervertretern zusammensetzte, wählte die besten Vorleser.

In der Klassenstufe 5 gewann Anastasia Machleidt und in der Klassenstufe 6 Josephine Möller. Josephine wird unsere Schule beim Kreisausscheid vertreten. Dafür drücken wir ihr fest die Daumen!

dsc_0688


Besuch des Forums „Berufsstart“ am 16.11.2016 / Messe Erfurt

Gemeinsam mit unserer Schulsozialarbeiterin nutzten Schülerinnen und Schüler der Klassen 7 bis 10 die Informationsangebote zur Berufswahl im Rahmen der Veranstaltung. So planen wir auch im nächsten Jahr am 15. oder 16. 11. 2017 eine Fahrt zur Messe nach Erfurt.


Kinderuni am 09.11.2016

Derzeit ist die Kinderuni Ilmenau mit über 4.000 Anmeldungen die größte in Thüringen und bekannt wegen ihrer vielseitigen Vorlesungen und des beliebten Rahmenprogamms. Die Kinderuni kann entweder im Klassenverband oder als Privatperson besucht werden.

Unsere Schüler nahmen an den Vorlesungen am 09.11.2016 teil.

Herr Prof. Scharff und Herr Dr. Neundorf begeisterten die 630 Besucher im größten Hörsaal der Uni. Der Rektor zeigte den Kindern, was Zeit mit chemischen Reaktionen zu tun hat, und Herr Dr. Neundorf hielt eine Mathematik-Vorlesung.

dsc_0565


Spende für Kinderhospiz

Schüler der Regelschule Heinrich Hertz übergaben am Freitag eine Spende in Höhe von 890 Euro an Matthias Münch vom Kinderhospiz Mitteldeutschland Nordhausen. Das Geld wurde vor allem mit zahlreichen Projekten im zurückliegenden Schulhalbjahr gesammelt. Allein rund 500 Euro davon durch einen Spendenlauf im April. Der Lauf selbst fand erstmals durch das Wohngebiet Pörlitzer Höhe statt, währenddem die Schüler auch mit Spendenbüchsen unterwegs waren. Unter dem Motto „Das sind wir“ fanden auch zahlreiche Workshops statt, darunter auch die Organisation und Vorbereitung dieser Spendenübergabe am letzten Schultag.

spende
Foto: Dolge (Zeitungsnotiz aus dem „Freien Wort“ / Ende Juni 2016)

Projekttage „DAS SIND WIR!“

Unter dieser Überschrift standen die Projekttage in der vergangene Woche an der Regelschule „Heinrich Hertz“ in Ilmenau. In 18 Workshops, die von den Lehrern, Künstler oder auch von den Schülern selbst betreut wurden, hatten die Schüler die Möglichkeit zu zeigen „DAS SIND WIR!“. Am Freitagnachmittag präsentierten sie die Ergebnisse.

Mit dem Hertz-Song-Workshop, einer Tanzaufführung und der Schulband wurde die Veranstaltung eröffnet.

DSC00100

Anschließend konnte man im ganzen Haus ausprobieren, sehen und erleben, was entstanden war. Die Zehntklässler haben sich in zwei Wandgestaltungen verewigt.

DSC00053

Andere Schüler hatten eine Schulrallye vorbereitet, mit der jeder sein Wissen um die Hertz-Schule austesten konnte. Für den Speisesaal kreierten Schüler mit der Ilmenauer Textilkünstlerin Gerlinde Rusch eine Deckengestaltung, die nun „übergeben“ wurde. Zwei Mal traf in den Workshops Mathe auf Kunst, zum einen beim Tape-Art-Kleben und zum anderen beim Herstellen von Linoldrucken.

DSC09561

Auch dies wurde gezeigt. Die Theatergruppe der Schule gab in den Projekttagen ihrem „Sommernachtstraum“ den letzten Schliff und brachte ihn nun zur Aufführung.

DSC00100

Parallel konnten die Besucher von den Schülern frisch eingepflanzte Grünpflanzen und Büchern erwerben. Außerdem war von der Versorgungsgruppe bestens für das leibliche Wohl gesorgt worden. Alle Aktivitäten zu den Projekttagen wurden von uns, dem Schüler-Doku-Team, festgehalten. Die entsprechenden Präsentationen können auch noch in den nächsten Tagen im Eingangsbereich der Schule am Monitor angesehen werden. Der Höhepunkt unserer Veranstaltung am Freitag war übrigens um 15:00 Uhr der Sponsorenlauf. 18 Schüler hatten sich im Vorfeld Sponsoren gesucht, für die sie 20 Minuten lang Runden an der Schule liefen.

„DAS SIND WIR!“ bedeutet eben nicht nur, dass wir uns zeigen, was wir können, sondern auch, dass wir an andere denken. In diesem Zusammenhang möchten wir uns bei den Lauf-Sponsoren, Intersport Prediger, Asian Wok, Malerwerkstatt Albrecht Krell, Nagelfee Sandra Schreyer, Crazy Trendshop, Globus Baummarkt, Steinmetz Rose, Antonius Apotheke, Waldmeister Apotheke und Autohaus Eschrich, bedanken. Beim Sponsorenlauf wurden 568,00€ erlaufen. Mit den übrigen Spendeneinnahmen des Tages können wir 775,00€ dem Kinderhospiz Mittelthüringen übergeben. Im Übrigen geht unser besonderer Dank an die Sparkasse Arnstadt Ilmenau, deren Adventskalenderaktion im vergangen Dezember uns die Durchführung der Projekttage ermöglichte.

P1100030Doku-Team (Sophia Bornkessel, Jessy-Lee Thulke,
Maja Timuvow, Julia Majer, Lara Sophie Kämpf, Joana Schmidt)

Lesenacht der 5. Klassen im März 2016

  1. Zimmer einrichten
  2. Prämierung der schönsten Gespensterbilder
  3. Gespensterpuzzle
  4. Brief der „ Weißen Dame“ suchen und auf zur GPS – Schatzsuche
  5. Stärkung mit Punsch und Muffins
  6. Ab in die Schlafsäcke und lesen – vorlesen – und weiterlesen…..

Es folgt der Bericht von Emily Matthies aus der Klasse 5b zur Lesenacht:

Am 22.03.16 fand in unserer Schule eine Lesenacht statt. Wir haben uns alle 18:00Uhr vor dem Haupteingang versammelt. Auch die Klasse 5a war dabei, aber wir haben nicht gemeinsam in einem Raum geschlafen. Als erstes bereiteten wir unsere Betten vor. Sophie schlief mit auf meiner Matratze. Daneben lagen Linda und Nathalie. Nun ging es in den DG Raum, wo eine Gespensterbildergalerie auf uns wartete. Dort prämierten wir die besten Bilder. Dann puzzelten wir gemeinsam ein Gespensterbild im Raum 101. Das schnellste Puzzle-Team von der 5a und 5b suchte in der Schule noch den Brief von der „Weißen Dame“. Nachdem sie die Zettel gefunden hatten, begannen wir mit der Schatzsuche. Auf den Zetteln stand nämlich, dass 2 Kobolde den Osterschatz gestohlen haben! Deshalb machten wir eine Nachtwanderung, um den Schatz zu finden. Wir gingen von der Schule aus über den Spielplatz auf ein großes Feld und dann nach Oberpörlitz. Dort fanden wir den Schatz. … Als wir wieder in der Schule waren, gab es Cupcakes und andere Süßigkeiten. Dabei packten wir den Osterschatz aus. In der Schatzkiste befand sich ein Buch für jeden von uns. Das Buch hieß „Gespensterjäger auf eisiger Spur“. Außerdem befanden sich Süßigkeiten in der Schatzkiste. Als wir mit Naschen fertig waren, machten wir unser Bett bereit. Also Zähneputzen und Katzenwäsche. Dann lasen wir unsere selbst geschriebenen Gespenstergeschichten vor! Wir durften sogar noch Chips essen. Nachdem alle ihre Geschichten vorgelesen hatten, begannen wir in unserem neuen Buch zu lesen und in unseren mitgebrachten Büchern. Später las uns Frau Mischorr noch etwas aus unserem neuen Buch vor, dabei sollten wir einschlafen. Am Morgen standen wir um 7:Uhr auf. Nach dem Anziehen frühstückten wir. Dann räumten wie auf. Gegen 8.30 wurden wir von den Eltern abgeholt.


Zimmer einrichten       Spiel und Spaß

Spaß          Schlafen          Prämierung der Gespensterbilder

 

angesagt_kultur_sprache

Unter der Überschrift ‚HER(T)ZLICH WILLKOMMEN‘ kreierten Ilmenauer Schülerinnen im Rahmen des Projektes eine keramische Wandgestaltung. Projekteindrücke sind hier zu sehen: Projekteindrücke


Bildung und lebenslanges Lernen (ESF-Förderung)
logo_esf


Ein Wochenende im Zeichen von Vielfalt, Vorbildern & Fairplay

Erwachsenen – Kind – Projekttag an der RS Heinrich Hertz Ilmenau am 17.09.2016

Im Rahmen der Einzelmaßnahme CEKS – Chancen erkennen, Kompetenzen stärken hat am Samstag, 17.09.2016, ein großartiger Projekttag an der RS Heinrich Hertz stattgefunden.

82 Teilnehmer*innen (32 Schüler*innen und 46 Eltern, Großeltern, erwachsene Geschwister sowie 4 TN pädagogisches Team) der aktuellen CEKS Gruppe der 6a und 6b trafen sich zum Thema Vorbilder und Elternpartizipation.

eindruecke

Der ehemalige Bundesliga Profi-Fußballer und Championsleague Gewinner René Tretschok lockte gemeinsam mit dem Team
der Deutschen Soccer Liga und dem Team der RS Heinrich Hertz ganze Familien in die Aula und Turnhalle der Schule.

eindruecke1

Durch die sehr gute und wirksame Vorbereitung und gemeinsame Durchführung Deutschen Soccer Liga und der Klassenlehrerinnen Frau Reichert und Frau Mischorr sowie Frau Rook konnten überdies Erwachsene gewonnen werden, die sich im Rahmen anderer Maßnahmen bis dato wenig bis gar nicht an Schule beteiligen.

eindruecke2

eindruecke3


Maßnahmenbeschreibung

An unserer Schule wird seit dem Schuljahr 2015/2016 ein Projekt durchgeführt, welches sich durch vielfältigste Maßnahmen und AGs kennzeichnet. Hoch bedeutsam ist hierbei die präventive Maßnahme CEKS. Als Abkürzung für „Chancen erkennen – Kompetenzen stärken“ ermöglicht es CEKS, sich an den ganz individuellen Ressourcen und Kraftquellen der Schülerinnen und Schüler zu orientieren. CEKS verfolgt dabei das Ziel, die Schülerinnen und Schüler in ihrer Persönlichkeit und in ihren vielseitigen Fähigkeiten zu stärken, um sie letztlich als gesamte Klasse in ihrem Zusammenhalt und ihrer Teamfähigkeit zu unterstützen. Die von der Deutschen Soccer Liga e.V. durchgeführte Maßnahme, bedient sich umfangreicher vorurteilsbewusster sport- und medienpädagogischer Methoden und ermöglicht z.B. gemeinsame Erlebnisse von Erziehungsberechtigten und Schülerschaft.

Neben CEKS umfasst das Projekt eine weitere besondere Maßnahme. An dem offenen Angebot der Fairplay-Botschafter*in-Ausbildung erleben Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit der Deutschen Soccer Liga e.V. spannende und aktive Elemente im Seminarraum sowie in sportlicher Eigenaktivität.

Hierbei geht es darum, was Fairplay ist, wo Fairplay wichtig ist und wie hierfür eingestanden werden kann. Die Fairplay-Botschafter*innen übernehmen schließlich Verantwortung für den erteilten Auftrag und setzen sich, bspw. in schulinternen Veranstaltungen (z.B. dem Tag der offenen Tür) sowie im täglichen Schulleben, bewusst für Fairplay ein.

Auch für das Veröffentlichen von Informationen auf unserer schuleigenen Homepage, wird im Rahmen des Projektes eine AG Homepage – Schulmedien angeboten. Da Medien vor allem den Alltag der Schüler*innen durchdringen, wird deren umfangreiches Expertenwissen hierzu benötigt. Ihre Erfahrungen werden u.a. für das Aufbauen und die Gestaltung einer Schulhomepage genutzt und für das kontinuierliche Betreuen dieser. Hierin können die Schüler*innen ihre Fähigkeiten und Ideen einbringen und maßgeblich an der Präsentation ihrer Schule partizipieren. Die AG Schulmedien findet außerunterrichtlich am Nachmittag für Schüler und Schülerinnen der Klassen 5 bis 10 statt.

IMG_0312

Eine weitere alternative Freizeitgestaltung wird der Schülerschaft durch die AG Sport geboten. Sportliche Aktivität und Gemeinschaft stehen hier im Mittelpunkt und ermöglichen ca. 10 bis 15 Schülern und Schülerinnen einen guten Ausgleich zwischen körperlicher Anspannung und Entspannung. Die einmal wöchentlich stattfindende außerunterrichtliche AG zielt auf die Fitness und Körperwahrnehmung der Sportler*innen ab und motiviert für gruppendynamische Übungen.

soccer

Fotos CEKS

7 6 5 4 3 2 1

Eindrücke Fairplay-Botschafter*in-Ausbildung

8 9

 


Von 2011 bis 2015 nahm die Schule am Modelprogramm „Kulturagenten für kreative Schulen“ teil. Im Rahmen dieser Teilnahme wurden folgende Projekte durchgeführt:

Kulturagenten_Logoleiste_KA_Thueringen_neu

2015

„Her(t)zliche Vielfalt“ – unter diesem Motto luden die Schüler und Lehrer der Regelschule „Heinrich Hertz“ die Familien aller Schüler am 18. Dezember  von 10 bis 14 Uhr zu einem Fest ein. Es kamen  ca. 300 Personen zu dem Fest, das die Gelegenheit bot, sich kennenzulernen. An der Schule lernen  Schülerinnen und Schüler aus 20 verschiedenen Ländern, wie man auf Tafeln in der Aula, die extra zu diesem Anlass erstellt wurden, nachlesen kann. Bei dieser kulturellen Vielfalt gibt es natürlich auch die unterschiedlichsten Talente. Davon  bekamen wir eine Kostprobe im Eröffnungsprogramm. Unter Leitung von Herrn Kaufmann sang der Chor der Regelschule.  Justin Kiesel bewies sein tänzerisches Können und einige Schüler aus dem Kurs „Deutsch als Zweitsprache“ rappten, sangen und tanzten. Doch dies war nicht alles für diesen aufregenden Tag, denn ab 10.45 Uhr starteten die Mitmachaktionen, die in einzelnen Klassenräumen zu finden waren. So wurde z.B. gespielt, experimentiert, gebastelt und gemeinsam musiziert. Ein besonderes Dankeschön geht dabei an die Künstlerin Barbara Gruß, die mit den Schülern an einem Wandbild arbeitete.  Ein Doku-Team hielt die Höhepunkte des Vormittages in Bilder fest. Ab 11 Uhr konnten die Familien in den Speisesaal auf eine kulinarische Weltreise gehen, welche durch das Sponsoring des Kauflands und das Engagement der Familien und aller Schulbeteiligten erst ermöglicht wurde. Es gab Gerichte aus aller Welt, egal ob etwas Herzhaftes oder Süßes, Salate oder Suppen, Obst oder Gemüse und Gebackenes oder Gebratenes. Alles war lecker! Durch das freudige Mitwirken aller Schüler, Lehrer, Eltern und Paten wurde die Veranstaltung ein voller Erfolg. (Text von : Michael Massold Klasse 10b)


 

WIR – IHR -SIE

Netzwerkprojekt Region „Ilmenau“

01.11.2014 – 31.05.2015

300 301

Fotos: DokuTeam der Netzwerkschulen

WIR – IHR – SIE bedeutete:

WIR – das DokuTeam der Netzwerk-Partnerschulen – sahen, wie

IHR – die Schulen in den Projekten –

SIE – die kulturelle Bildung – mit Leben erfüllt habt.

Dazu berief jede Schule ca. vier Schüler und einen Lehrer in das DokuTeam. In einer Auftaktveranstaltung erstellten die Beteiligten gemeinsam ihr Arbeitskonzept, so dass im Herbst und Winter 2014 Projektbesuche des DokuTeams an den drei Schulen stattfinden konnten. Dabei wurden unter dem Motto „Wir sehen euch mit unseren Augen“ von den Team-Mitgliedern der anderen Schulen mit Kamera, Fotoapparat oder Handy Projektspuren gesucht, Besonderheiten entdeckt, herausgearbeitet und medial festgehalten. Mit Wolfgang Kliebisch sichtete das DokuTeam das vorhandene Material, stellte es zusammen und bereitete es so auf, dass zunächst für jede Schule eine Einzeldokumentation entstand, die die drei Schulen im Frühjahr 2015 öffentlichkeitswirksam vor den Schulbeteiligten präsentierten.

Schließlich wurde daraus für das Netzwerk eine Gesamtdokumentation kreiert, welche wir im Rahmen unseres Dialogforums „5 für Kultur und Bildung im Ilm-Kreis“ am 05.05.2015 in der Kulturfabrik Langewiesen vorstellten. Hier kamen Vertreter aus Kultur, Schule, Wirtschaft, Politik und Vereinsleben zusammen und loteten ganz im Sinne der im Ilm-Kreis lebenden Kinder und Jugendlichen das Potential unserer Region aus. So wurde der


Mein kreativer Her(t)zschlag

Staatliche Regelschule „Heinrich Hertz“ Ilmenau

01.08.2013 – 28.02.2015

201 202

Fotos: Edeltraud Awick

In dem Projekt bekamen die Schüler die Möglichkeit, sich in verschiedenen Bereichen kreativ auszutesten. Dazu wurde für das erste Halbjahr ein spezielles Unterrichtsformat geschaffen. In zwölf Veranstaltungen lernten die Teilnehmer zwei unterschiedliche Künstler und Kunstbereiche kennen. Mit diesen Angeboten erhielten die Fünft- und Sechstklässler ein künstlerisch-kulturelles Spektrum, das über den alltäglichen Unterricht hinausging. Sie bekamen die Chance, verschiedene Sparten kennenzulernen und Vorlieben zu entwickeln.

Schuljahr 2013/2014

Klasse 5: Entweder verfolgten und hinterließen die Schüler gemeinsam mit Angelika Flock „TONSPUREN“ (Keramik) oder sie brachten mit Sebastian Vetter die „HER(T)ZSCHLÄGE“ (Trommeln) zum Klingen, so dass diese durch die gesamte Schule hallten.

Klasse 6: Entweder gerieten die Schüler mit Franziska Babel ins „TANZFIEBER“ (Tanz) oder sie bauten ihre Traumgebilde gemeinsam mit Ralph Eck zum Thema „EISENHER(T)Z“.

Schuljahr 2014/2015

Klasse 5: Entweder spürten die Schüler den „TANZ IM PULS“ (Tanz) mit Franziska Babel oder sie entdeckten mit Antje Willems, was „DER STOFF UNSERER TRÄUME“ (Textil) ist.

Klasse 6: Entweder machten die Schüler durch Peter Schaaf vorbereitet selbstbewusst klar „He(r)tz mich nicht…!“ (Theater) oder sie verkündeten mit Unterstützung des Künstlers Gunar Gräve ihre „HER(T)ZENSACHE“ (Comic).

In den Workshops bestimmten die Mitwirkenden Inhalt und Ablauf. Die Präsentationen der Ergebnisse regten weitere Aktionen und Wünsche an.

Ausgangspunkt für künftiges Wirken im Bereich der kulturellen Bildung im Ilm-Kreis gesetzt.


2014

WELLEN

Staatliche Regelschule „Heinrich Hertz“ Ilmenau

01.08. – 31.12.2014

78 77

Fotos: Edeltraud Awick

WELLEN transportieren Energie. In diesem Sinne wollte sich Schule dem Thema auf vielfältige Weise nähern und „WELLEN schlagen“. Eine Auftaktveranstaltung im August 2014 diente der Konzeptionserstellung in Lehrer-Künstler-Tandems. Mit dem Beginn des neuen Schuljahres konnten sich die Schüler/innen der Klassen 7 bis 10 in eine Arbeitsgruppe für die Projektwoche einwählen. Hier arbeitete jeder gestalterisch-forschend an seiner WELLE. Die Auswahl der Sparten und Künstler war gemeinsam mit allen Schulbeteiligten vorgenommen worden.

Die Ergebnisse der Workshop verdeutlichen die verschiedenen Auslegungsvarianten und Arbeitsansätze zum Thema. So entstanden eine Schulhof-WELLEN-Holzinstallation, aufgrund der Schülerwünsche „Graffiti-WELLEN“ mit drei verschiedenen Künstlern, eine szenische Aufbereitung nach dem Roman „Die Welle“ von Morton Rue, ein „WELLEN-Rapp“ der Wörter zu Wellen werden ließ, „TROMMEL-WELLEN“, Streetartplanen zum Thema „Die große Welle“, eine ruhige Textil-Welle, „Himmelblau. Ein WELLEN-Holzobjekt“ und mit Torsten Eckold ein „WELLEN-FILM“.

Parallel erkundeten an den Projekttagen die Fünft- und Sechstklässler die Angebote der regionalen Kulturpartner im Stadtmuseum Ilmenau, die Bibliothek und den Kunstwanderweg Kleinbreitenbach.

Die Abschlusspräsentation der „WELLEN“ zum Tag der offenen Tür wurde im November 2014 durch den Percussionisten Richard Filz zu einem besonderen Gemeinschaftserlebnis, das Energie für neue Wellen freisetzte.


Her(t)z-Song

Staatliche Regelschule „Heinrich Hertz“ Ilmenau

01.04. – 18.07.2014

55 56

Fotos: Joachim Rosenbrück

Wer sind wir? – Was wollen wir? – Wo sind wir?

Menschen, die sich mit diesen Fragen beschäftigen, begeben sich auf die Suche nach ihrem Standort, Standpunkt und ihrer eigenen Identität. Sie setzen sich zu ihrer Umwelt in Beziehung, überlegen, welche Ängste, Hoffnungen und Ziele sie begleiten auf dem Weg durch das Leben.

Auf ihren Wunsch – angeregt durch die Arbeit im Netzwerk und das Kennenlernen der Gruppe „Janna“ – stellten sich die Schüler der Regelschule „Heinrich Hertz“ diesen Fragen. Sie fanden im Hier und Heute ihre Antworten, denen sie in ihrem Schulsong sprachlich und musikalisch Ausdruck verliehen.

Zur Vorbereitung des Schulsongs sammelten alle Schülerinnen und Schüler Wortmaterial und Textbausteine zu den Dingen, die sie bewegen. Mit interessierten Schulbeteiligten wurde eine Sichtung und Sortierung des Materials vorgenommen.

Ab April 2014 entstand mit ausgewählten, geeigneten und freiwilligen Schülern aller Klassen, dem Musiklehrer und der Unterstützung der Gruppe „Janna“ der eigene Schulsong der Regelschule „Heinrich Hertz“, der zukünftig die Schulbeteiligten zu allen Höhepunkten begleitet und im Bedarfsfall weiterentwickelt wird.


2013

ImpulsWellen-WellenImpuls

Staatliche Regelschule „Heinrich Hertz“ Ilmenau

01.03. – 31.07.2013

102 101

Fotos: Edeltraud Awick und Schularchiv

Mit der neu formulierten Vision „Meine Schule – mein kreativer Her(t)zschlag“ machte sich die Schule auf den Weg, die Schwingungen dieses Her(t)zschlages aufzunehmen. Die kreative Umsetzung dieser Bewegung sollte sich, so wie es die Schüler wollten, im haptischen, visuellen und akustischen Erscheinungsbild der Schule und im Alltag widerspiegeln.

„Wasserwellen“ (mit Matthias Belke) in der Mosaiktechnik nach Motiven von Hundertwasser, die bereits das Innere der Schule als Wandmosaik schmücken, prägen nun auch den Außenbereich der Schule, wo sich die Schüler auf dem Hof mit Wellenbänken einen Treffpunkt schufen.

„Emotionale Wellen“ (mit Birger Jesch) visualisierten die Schüler einer 10. Klasse. Nachdem sie sechs Jahre in der Schule unterschiedliche Impulse aussendeten, setzten sie sich am Ende ihrer Schulzeit mit dem Gestern, Heute und Morgen auseinander. Es war ihr Wunsch die Spuren dieses emotionalen Prozesses und die Schwingungen und Wellen zwischen den einzelnen Individuen mittels der Pochoir-Graffiti-Technik zu sichern.

„Trommelwellen“ (mit Christoph Studer) setzten andere Wahrnehmungsakzente. Dabei bauten die Schüler eigene Trommeln, brachten mit den Instrumenten ihre Körper in Schwingungen und erzeugten ihre Trommelwellen, die im gesamten Schulgebäude hörbar waren und beispielsweise im Rahmen von Ausstellungseröffnungen in die Öffentlichkeit getragen wurden.


natURKREATIVstoff

Netzwerkprojekt Region „Ilmenau“

01.04. – 15.07.2013

66 67

Fotos: Edeltraud Awick und Schularchiv

Wann reagieren wir mit Herz, wann mit Verstand? Was ist alt, was ist neu? Wo steht Kunst, wo steht Wissenschaft? Die Grenzen sind fließend. Dabei war für die Beteiligten der ursprüngliche Naturstoff Lehm als Roh-, Bau- und Kreativstoff eine unerschöpfliche Quelle der Inspiration, die alle Schulen des Netzwerkes interessierte. Der besondere Reiz dieses lebendigen Arbeitsmaterials, das nahezu prädestiniert ist für schulische Lernlandschaften, ist für den Hamburger Lehmarchitekten, Daniel Duchert, der Ausgangspunkt seines Wirkens.

Mit ihm gestalteten die Schüler der Hertz-Schule eine Lehm-Oase für den Außenbereich als räumliches Gebilde, Rückzugsbereich, Lernumgebung, Kommunikations- und Erfahrungsraum auf dem Schulhof.

Außerdem formten Schüler in Gräfinau-Angstedt mit der Hilfe des Künstlers im schulischen Innenraum ihren gewünschten Aufenthalts- und Kommunikationsbereich zum gemeinsamen Spielen, Essen, Lesen und Reden. Akustik, Raumgestaltung und Lichtwirkung waren hier zentrale Themen.

Die feierliche Eröffnung der 1. Netzwerkausstellung der Region – „URKREATIV“ – am 25.06.2013 in der KulturFabrik in Langewiesen wurde zum besonderen Höhepunkt. Im Anschluss beteiligten sich Lehrer und Schüler aller Netzwerkschulen entweder am Workshop „Lehm macht Schule“ mit Daniel Duchert oder am Workshop „Adam wurde von Gott aus Lehm erschaffen“, der von der Tänzerin Caroline Frisch angeboten wurde.


Bewahren und loslassen

Staatliche Regelschule „Heinrich Hertz“ Ilmenau

31.01. – 04.02.2013

1 2

Fotos: Kerstin Schramm

Gemeinsam mit der Künstlerin Angelika Flock konnten die Neuntklässler der Schule an jeweils drei Tagen auf großformatigen Leinwänden mit Farben und Techniken experimentieren.

Nachdem sie eine Einführung in die Möglichkeiten der Acrylmalerei bekommen hatten, begann die Arbeit im Schüleratelier. Erste Bildgestaltungen entstanden nun an den Staffeleien. Im Prozess der Auseinandersetzung mit dem eigenen künstlerischen Produkt und seiner Bewertung wurde ständig – wie im „richtigen“ Leben – neu entschieden, was soll bewahrt und was losgelassen werden? Immer wieder galt es, den Einsatz der gewählten Arbeitsmittel und die Wirkung der gesetzten Spuren zu prüfen. Das Negieren durch Übermalung stellte hier für die Akteure eine große Herausforderung dar, weil das von ihnen eben Geschaffene unwiederbringlich zerstört werden musste, um neuen Spuren Platz zu machen. So wurden die Schülerinnen und Schüler befähigt, sich auf Veränderungen einzulassen, sich Neuem zu stellen und dies als Chance zu begreifen. In der Reflexion ihres eigenen künstlerischen Tuns gelangten sie zu einer anerkennenden Wertschätzung der Arbeit von Künstlern.

Bewusstes Agieren und der Zufall ermöglichten überraschende Ergebnisse, welche die Beteiligten mit Stolz präsentierten.

Den gesamten Schaffensprozess „Bewahren und loslassen“ dokumentiert eine Fotoreihe. Die Schülerkunstwerke wurden zunächst im Schulhaus und später auch an unterschiedlichen Orten öffentlich ausgestellt.


Der Künstler in mir

Staatliche Regelschule „Heinrich Hertz“ Ilmenau

1. Halbjahr 2012/2013

22 23

Fotos: Edeltraud Awick

Das Projekt „Der Künstler in mir“ wurde mit den Schülern der Klassen 5 und 6 durchgeführt. Hierbei sollten die Heranwachsenden mit differenzierten künstlerischen Gestaltungsmöglichkeiten bekannt gemacht und auf spannende Entdeckungsreise nach ihrem eigenen künstlerischen Potenzial geschickt werden. Pro Klassenstufe wurden zwei verschiedene Workshops angeboten, in die sich die Schüler einwählen konnten. In den Vormittagsunterricht integriert hatten die Teilnehmer ein Vierteljahr lang einmal wöchentlich je zwei Stunden die Gelegenheit zum musisch-künstlerischen Experimentieren. Sie waren aufgefordert, sich auf kreative Angebote einzulassen und sich auszuprobieren, um eigene Talente und Stärken zu erkennen, aber auch Schwächen auszuloten. Vier Künstler aus der Stadt Ilmenau bzw. der näheren Umgebung leiteten dabei an und unterstützten zu unterschiedlichen Themen.

So schufen die Fünftklässler gemeinsam mit Angelika Flock Tierisches aus Ton“ und mit Ulrike Schwimmer „Verstrickungen aus textilen Materialien“. In Klasse 6 gingen die Schüler mit Walter Lipfert auf „Spurensuche im drucktechnischen Bereich“ und mit Franziska Babel entwickelten sie eine eigene Tanz-Choreographie zum Thema „Getanzte Emotionen“. So hatte jeder Teilnehmer die Möglichkeit, sein Talent entsprechend seiner Fähigkeiten zu erproben und zu entwickeln. Am Ende des 1. Halbjahres wurden die Ergebnisse für die Schule und Öffentlichkeit präsentiert.


2012

Textile Kostbarkeiten

Staatliche Regelschule „Heinrich Hertz“ Ilmenau

01.10. – 31.12.2012

89 88

Fotos: Schularchiv und Edeltraud Awick

Unter Anleitung der Künstlerin Gerlinde Rusch erfolgte innerhalb von drei Tagen eine intensive Auseinandersetzung von 20 Schülern mit der Gestaltung eines Bildrasters und den damit verbundenen Möglichkeiten der textilen Umsetzung. Dabei lernten die Workshopteilnehmer den bewussten Umgang mit wiederverwertbaren Stoffen in Verbindung mit neuen Materialien kennen. Gleichzeitig wurde ein Gefühl für Stoffe, Texturen und Strukturen sowie der damit verbundenen Charakteristika der Gewebe entwickelt. In einer Materialbörse erweiterten die Teilnehmer spielerisch ihre haptischen Fähigkeiten im Umgang mit Geweben und Gewerken. Jeder erhielt ein Experimentierfeld, um seine Kreativität und sein Farbempfinden zu schulen. Durch das Übereinanderschichten der unterschiedlichen Materialien – wie bedruckter Baumwolle und transparenter Organza – entstand eine interessante Tiefenwirkung, ohne dass dabei die Leichtigkeit und Transparenz verloren ging. Nachdem alle Schüler ihre eigenen Stoffpäckchen kreiert hatten, stellte die ganze Gruppe aus den Einzelstücken eine Wandinstallation zusammen. Das so entstandene Kunstwerk reflektiert anschaulich die homogenen und heterogenen Aspekte der Gruppe.

Inzwischen kann unsere „Textile Kostbarkeit“ im Fachraum für Darstellen und Gestalten der Schule, in dem neben Unterricht auch unsere Theateraufführungen stattfinden, bewundert werden.


Clownerie und Pantomime

Staatliche Regelschule „Heinrich Hertz“ Ilmenau

01.06. – 30.06.2012

13 12

Fotos: Schularchiv

In andere Rollen zu schlüpfen, sich zu verkleiden und auch mal Schabernack zu treiben: Das stieß bei vielen Schülerinnen und Schülern der Staatlichen Regelschule „Heinrich Hertz“ auf großes Interesse. In dem Projekt „Clownerie und Pantomime“ stellten sie Masken her und erarbeiteten wortlose Theaterszenen.

In dem fächerübergreifenden Projekt verschmolzen Elemente der Fächer Darstellen und Gestalten sowie Kunst. Die Maskenherstellung bezog sich auf das plastische Gestalten (Kunstlehrplan Klasse 7) und Pantomime (Lehrplan für Darstellen und Gestalten Klasse 7). Ebenfalls wurden Kenntnisse und Erfahrungen aus den Fächern Deutsch, Geschichte und Musik einbezogen. Dabei stand das kreative Erleben im Mittelpunkt.

Zum Schuljahresabschluss, bei Elternversammlungen und dem Tag der offenen Tür präsentierten die Schülerinnen und Schüler in vertrauter Schulumgebung ihre Projektergebnisse.


Wandmosaik

Staatliche Regelschule „Heinrich Hertz“

01.04. – 31.05.2012

100 99

Fotos: Schularchiv

Die Gestaltung eines großflächigen Wandmosaiks war das Ziel.

Von der Planung, über die Realisierung bis zur Fertigstellung beteiligten sich die Schüler hautnah an dem gesamten Findungs-, Entwicklungs- und Ausführungsprozess. Sie gestalteten den Ablauf des Projektes in jeder Teilphase aktiv mit und erlebten die Entstehung eines Mosaiks von der Idee bis zur praktischen Wandinstallation.

Am Schuljahresende präsentierten wir das Projekt „Clownerie/Pantomime“ und die Landrätin des Ilm-Kreises weihte das Mosaik in der 1. Etage unseres Schulhauses feierlich ein.

Die mit dem Mosaik gestaltete Wand im Schulflur wird seitdem von allen Schülern als Ausdruck der Lebensfreude wahrgenommen und kann immer wieder neu inspirieren.