Projekte 2012-2015

Von 2011 bis 2015 nahm die Schule am Modelprogramm „Kulturagenten für kreative Schulen“ teil. Im Rahmen dieser Teilnahme wurden folgende Projekte durchgeführt:

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2015

„Her(t)zliche Vielfalt“ – unter diesem Motto luden die Schüler und Lehrer der Regelschule „Heinrich Hertz“ die Familien aller Schüler am 18. Dezember  von 10 bis 14 Uhr zu einem Fest ein. Es kamen  ca. 300 Personen zu dem Fest, das die Gelegenheit bot, sich kennenzulernen. An der Schule lernen  Schülerinnen und Schüler aus 20 verschiedenen Ländern, wie man auf Tafeln in der Aula, die extra zu diesem Anlass erstellt wurden, nachlesen kann. Bei dieser kulturellen Vielfalt gibt es natürlich auch die unterschiedlichsten Talente. Davon  bekamen wir eine Kostprobe im Eröffnungsprogramm. Unter Leitung von Herrn Kaufmann sang der Chor der Regelschule.  Justin Kiesel bewies sein tänzerisches Können und einige Schüler aus dem Kurs „Deutsch als Zweitsprache“ rappten, sangen und tanzten. Doch dies war nicht alles für diesen aufregenden Tag, denn ab 10.45 Uhr starteten die Mitmachaktionen, die in einzelnen Klassenräumen zu finden waren. So wurde z.B. gespielt, experimentiert, gebastelt und gemeinsam musiziert. Ein besonderes Dankeschön geht dabei an die Künstlerin Barbara Gruß, die mit den Schülern an einem Wandbild arbeitete.  Ein Doku-Team hielt die Höhepunkte des Vormittages in Bilder fest. Ab 11 Uhr konnten die Familien in den Speisesaal auf eine kulinarische Weltreise gehen, welche durch das Sponsoring des Kauflands und das Engagement der Familien und aller Schulbeteiligten erst ermöglicht wurde. Es gab Gerichte aus aller Welt, egal ob etwas Herzhaftes oder Süßes, Salate oder Suppen, Obst oder Gemüse und Gebackenes oder Gebratenes. Alles war lecker! Durch das freudige Mitwirken aller Schüler, Lehrer, Eltern und Paten wurde die Veranstaltung ein voller Erfolg. (Text von : Michael Massold Klasse 10b)


 

WIR – IHR -SIE

Netzwerkprojekt Region „Ilmenau“

01.11.2014 – 31.05.2015

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Fotos: DokuTeam der Netzwerkschulen

WIR – IHR – SIE bedeutete:

WIR – das DokuTeam der Netzwerk-Partnerschulen – sahen, wie

IHR – die Schulen in den Projekten –

SIE – die kulturelle Bildung – mit Leben erfüllt habt.

Dazu berief jede Schule ca. vier Schüler und einen Lehrer in das DokuTeam. In einer Auftaktveranstaltung erstellten die Beteiligten gemeinsam ihr Arbeitskonzept, so dass im Herbst und Winter 2014 Projektbesuche des DokuTeams an den drei Schulen stattfinden konnten. Dabei wurden unter dem Motto „Wir sehen euch mit unseren Augen“ von den Team-Mitgliedern der anderen Schulen mit Kamera, Fotoapparat oder Handy Projektspuren gesucht, Besonderheiten entdeckt, herausgearbeitet und medial festgehalten. Mit Wolfgang Kliebisch sichtete das DokuTeam das vorhandene Material, stellte es zusammen und bereitete es so auf, dass zunächst für jede Schule eine Einzeldokumentation entstand, die die drei Schulen im Frühjahr 2015 öffentlichkeitswirksam vor den Schulbeteiligten präsentierten.

Schließlich wurde daraus für das Netzwerk eine Gesamtdokumentation kreiert, welche wir im Rahmen unseres Dialogforums „5 für Kultur und Bildung im Ilm-Kreis“ am 05.05.2015 in der Kulturfabrik Langewiesen vorstellten. Hier kamen Vertreter aus Kultur, Schule, Wirtschaft, Politik und Vereinsleben zusammen und loteten ganz im Sinne der im Ilm-Kreis lebenden Kinder und Jugendlichen das Potential unserer Region aus. So wurde der


Mein kreativer Her(t)zschlag

Staatliche Regelschule „Heinrich Hertz“ Ilmenau

01.08.2013 – 28.02.2015

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Fotos: Edeltraud Awick

In dem Projekt bekamen die Schüler die Möglichkeit, sich in verschiedenen Bereichen kreativ auszutesten. Dazu wurde für das erste Halbjahr ein spezielles Unterrichtsformat geschaffen. In zwölf Veranstaltungen lernten die Teilnehmer zwei unterschiedliche Künstler und Kunstbereiche kennen. Mit diesen Angeboten erhielten die Fünft- und Sechstklässler ein künstlerisch-kulturelles Spektrum, das über den alltäglichen Unterricht hinausging. Sie bekamen die Chance, verschiedene Sparten kennenzulernen und Vorlieben zu entwickeln.

Schuljahr 2013/2014

Klasse 5: Entweder verfolgten und hinterließen die Schüler gemeinsam mit Angelika Flock „TONSPUREN“ (Keramik) oder sie brachten mit Sebastian Vetter die „HER(T)ZSCHLÄGE“ (Trommeln) zum Klingen, so dass diese durch die gesamte Schule hallten.

Klasse 6: Entweder gerieten die Schüler mit Franziska Babel ins „TANZFIEBER“ (Tanz) oder sie bauten ihre Traumgebilde gemeinsam mit Ralph Eck zum Thema „EISENHER(T)Z“.

Schuljahr 2014/2015

Klasse 5: Entweder spürten die Schüler den „TANZ IM PULS“ (Tanz) mit Franziska Babel oder sie entdeckten mit Antje Willems, was „DER STOFF UNSERER TRÄUME“ (Textil) ist.

Klasse 6: Entweder machten die Schüler durch Peter Schaaf vorbereitet selbstbewusst klar „He(r)tz mich nicht…!“ (Theater) oder sie verkündeten mit Unterstützung des Künstlers Gunar Gräve ihre „HER(T)ZENSACHE“ (Comic).

In den Workshops bestimmten die Mitwirkenden Inhalt und Ablauf. Die Präsentationen der Ergebnisse regten weitere Aktionen und Wünsche an.

Ausgangspunkt für künftiges Wirken im Bereich der kulturellen Bildung im Ilm-Kreis gesetzt.


2014

WELLEN

Staatliche Regelschule „Heinrich Hertz“ Ilmenau

01.08. – 31.12.2014

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Fotos: Edeltraud Awick

WELLEN transportieren Energie. In diesem Sinne wollte sich Schule dem Thema auf vielfältige Weise nähern und „WELLEN schlagen“. Eine Auftaktveranstaltung im August 2014 diente der Konzeptionserstellung in Lehrer-Künstler-Tandems. Mit dem Beginn des neuen Schuljahres konnten sich die Schüler/innen der Klassen 7 bis 10 in eine Arbeitsgruppe für die Projektwoche einwählen. Hier arbeitete jeder gestalterisch-forschend an seiner WELLE. Die Auswahl der Sparten und Künstler war gemeinsam mit allen Schulbeteiligten vorgenommen worden.

Die Ergebnisse der Workshop verdeutlichen die verschiedenen Auslegungsvarianten und Arbeitsansätze zum Thema. So entstanden eine Schulhof-WELLEN-Holzinstallation, aufgrund der Schülerwünsche „Graffiti-WELLEN“ mit drei verschiedenen Künstlern, eine szenische Aufbereitung nach dem Roman „Die Welle“ von Morton Rue, ein „WELLEN-Rapp“ der Wörter zu Wellen werden ließ, „TROMMEL-WELLEN“, Streetartplanen zum Thema „Die große Welle“, eine ruhige Textil-Welle, „Himmelblau. Ein WELLEN-Holzobjekt“ und mit Torsten Eckold ein „WELLEN-FILM“.

Parallel erkundeten an den Projekttagen die Fünft- und Sechstklässler die Angebote der regionalen Kulturpartner im Stadtmuseum Ilmenau, die Bibliothek und den Kunstwanderweg Kleinbreitenbach.

Die Abschlusspräsentation der „WELLEN“ zum Tag der offenen Tür wurde im November 2014 durch den Percussionisten Richard Filz zu einem besonderen Gemeinschaftserlebnis, das Energie für neue Wellen freisetzte.


Her(t)z-Song

Staatliche Regelschule „Heinrich Hertz“ Ilmenau

01.04. – 18.07.2014

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Fotos: Joachim Rosenbrück

Wer sind wir? – Was wollen wir? – Wo sind wir?

Menschen, die sich mit diesen Fragen beschäftigen, begeben sich auf die Suche nach ihrem Standort, Standpunkt und ihrer eigenen Identität. Sie setzen sich zu ihrer Umwelt in Beziehung, überlegen, welche Ängste, Hoffnungen und Ziele sie begleiten auf dem Weg durch das Leben.

Auf ihren Wunsch – angeregt durch die Arbeit im Netzwerk und das Kennenlernen der Gruppe „Janna“ – stellten sich die Schüler der Regelschule „Heinrich Hertz“ diesen Fragen. Sie fanden im Hier und Heute ihre Antworten, denen sie in ihrem Schulsong sprachlich und musikalisch Ausdruck verliehen.

Zur Vorbereitung des Schulsongs sammelten alle Schülerinnen und Schüler Wortmaterial und Textbausteine zu den Dingen, die sie bewegen. Mit interessierten Schulbeteiligten wurde eine Sichtung und Sortierung des Materials vorgenommen.

Ab April 2014 entstand mit ausgewählten, geeigneten und freiwilligen Schülern aller Klassen, dem Musiklehrer und der Unterstützung der Gruppe „Janna“ der eigene Schulsong der Regelschule „Heinrich Hertz“, der zukünftig die Schulbeteiligten zu allen Höhepunkten begleitet und im Bedarfsfall weiterentwickelt wird.


2013

ImpulsWellen-WellenImpuls

Staatliche Regelschule „Heinrich Hertz“ Ilmenau

01.03. – 31.07.2013

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Fotos: Edeltraud Awick und Schularchiv

Mit der neu formulierten Vision „Meine Schule – mein kreativer Her(t)zschlag“ machte sich die Schule auf den Weg, die Schwingungen dieses Her(t)zschlages aufzunehmen. Die kreative Umsetzung dieser Bewegung sollte sich, so wie es die Schüler wollten, im haptischen, visuellen und akustischen Erscheinungsbild der Schule und im Alltag widerspiegeln.

„Wasserwellen“ (mit Matthias Belke) in der Mosaiktechnik nach Motiven von Hundertwasser, die bereits das Innere der Schule als Wandmosaik schmücken, prägen nun auch den Außenbereich der Schule, wo sich die Schüler auf dem Hof mit Wellenbänken einen Treffpunkt schufen.

„Emotionale Wellen“ (mit Birger Jesch) visualisierten die Schüler einer 10. Klasse. Nachdem sie sechs Jahre in der Schule unterschiedliche Impulse aussendeten, setzten sie sich am Ende ihrer Schulzeit mit dem Gestern, Heute und Morgen auseinander. Es war ihr Wunsch die Spuren dieses emotionalen Prozesses und die Schwingungen und Wellen zwischen den einzelnen Individuen mittels der Pochoir-Graffiti-Technik zu sichern.

„Trommelwellen“ (mit Christoph Studer) setzten andere Wahrnehmungsakzente. Dabei bauten die Schüler eigene Trommeln, brachten mit den Instrumenten ihre Körper in Schwingungen und erzeugten ihre Trommelwellen, die im gesamten Schulgebäude hörbar waren und beispielsweise im Rahmen von Ausstellungseröffnungen in die Öffentlichkeit getragen wurden.


natURKREATIVstoff

Netzwerkprojekt Region „Ilmenau“

01.04. – 15.07.2013

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Fotos: Edeltraud Awick und Schularchiv

Wann reagieren wir mit Herz, wann mit Verstand? Was ist alt, was ist neu? Wo steht Kunst, wo steht Wissenschaft? Die Grenzen sind fließend. Dabei war für die Beteiligten der ursprüngliche Naturstoff Lehm als Roh-, Bau- und Kreativstoff eine unerschöpfliche Quelle der Inspiration, die alle Schulen des Netzwerkes interessierte. Der besondere Reiz dieses lebendigen Arbeitsmaterials, das nahezu prädestiniert ist für schulische Lernlandschaften, ist für den Hamburger Lehmarchitekten, Daniel Duchert, der Ausgangspunkt seines Wirkens.

Mit ihm gestalteten die Schüler der Hertz-Schule eine Lehm-Oase für den Außenbereich als räumliches Gebilde, Rückzugsbereich, Lernumgebung, Kommunikations- und Erfahrungsraum auf dem Schulhof.

Außerdem formten Schüler in Gräfinau-Angstedt mit der Hilfe des Künstlers im schulischen Innenraum ihren gewünschten Aufenthalts- und Kommunikationsbereich zum gemeinsamen Spielen, Essen, Lesen und Reden. Akustik, Raumgestaltung und Lichtwirkung waren hier zentrale Themen.

Die feierliche Eröffnung der 1. Netzwerkausstellung der Region – „URKREATIV“ – am 25.06.2013 in der KulturFabrik in Langewiesen wurde zum besonderen Höhepunkt. Im Anschluss beteiligten sich Lehrer und Schüler aller Netzwerkschulen entweder am Workshop „Lehm macht Schule“ mit Daniel Duchert oder am Workshop „Adam wurde von Gott aus Lehm erschaffen“, der von der Tänzerin Caroline Frisch angeboten wurde.


Bewahren und loslassen

Staatliche Regelschule „Heinrich Hertz“ Ilmenau

31.01. – 04.02.2013

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Fotos: Kerstin Schramm

Gemeinsam mit der Künstlerin Angelika Flock konnten die Neuntklässler der Schule an jeweils drei Tagen auf großformatigen Leinwänden mit Farben und Techniken experimentieren.

Nachdem sie eine Einführung in die Möglichkeiten der Acrylmalerei bekommen hatten, begann die Arbeit im Schüleratelier. Erste Bildgestaltungen entstanden nun an den Staffeleien. Im Prozess der Auseinandersetzung mit dem eigenen künstlerischen Produkt und seiner Bewertung wurde ständig – wie im „richtigen“ Leben – neu entschieden, was soll bewahrt und was losgelassen werden? Immer wieder galt es, den Einsatz der gewählten Arbeitsmittel und die Wirkung der gesetzten Spuren zu prüfen. Das Negieren durch Übermalung stellte hier für die Akteure eine große Herausforderung dar, weil das von ihnen eben Geschaffene unwiederbringlich zerstört werden musste, um neuen Spuren Platz zu machen. So wurden die Schülerinnen und Schüler befähigt, sich auf Veränderungen einzulassen, sich Neuem zu stellen und dies als Chance zu begreifen. In der Reflexion ihres eigenen künstlerischen Tuns gelangten sie zu einer anerkennenden Wertschätzung der Arbeit von Künstlern.

Bewusstes Agieren und der Zufall ermöglichten überraschende Ergebnisse, welche die Beteiligten mit Stolz präsentierten.

Den gesamten Schaffensprozess „Bewahren und loslassen“ dokumentiert eine Fotoreihe. Die Schülerkunstwerke wurden zunächst im Schulhaus und später auch an unterschiedlichen Orten öffentlich ausgestellt.


Der Künstler in mir

Staatliche Regelschule „Heinrich Hertz“ Ilmenau

1. Halbjahr 2012/2013

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Fotos: Edeltraud Awick

Das Projekt „Der Künstler in mir“ wurde mit den Schülern der Klassen 5 und 6 durchgeführt. Hierbei sollten die Heranwachsenden mit differenzierten künstlerischen Gestaltungsmöglichkeiten bekannt gemacht und auf spannende Entdeckungsreise nach ihrem eigenen künstlerischen Potenzial geschickt werden. Pro Klassenstufe wurden zwei verschiedene Workshops angeboten, in die sich die Schüler einwählen konnten. In den Vormittagsunterricht integriert hatten die Teilnehmer ein Vierteljahr lang einmal wöchentlich je zwei Stunden die Gelegenheit zum musisch-künstlerischen Experimentieren. Sie waren aufgefordert, sich auf kreative Angebote einzulassen und sich auszuprobieren, um eigene Talente und Stärken zu erkennen, aber auch Schwächen auszuloten. Vier Künstler aus der Stadt Ilmenau bzw. der näheren Umgebung leiteten dabei an und unterstützten zu unterschiedlichen Themen.

So schufen die Fünftklässler gemeinsam mit Angelika Flock Tierisches aus Ton“ und mit Ulrike Schwimmer „Verstrickungen aus textilen Materialien“. In Klasse 6 gingen die Schüler mit Walter Lipfert auf „Spurensuche im drucktechnischen Bereich“ und mit Franziska Babel entwickelten sie eine eigene Tanz-Choreographie zum Thema „Getanzte Emotionen“. So hatte jeder Teilnehmer die Möglichkeit, sein Talent entsprechend seiner Fähigkeiten zu erproben und zu entwickeln. Am Ende des 1. Halbjahres wurden die Ergebnisse für die Schule und Öffentlichkeit präsentiert.


2012

Textile Kostbarkeiten

Staatliche Regelschule „Heinrich Hertz“ Ilmenau

01.10. – 31.12.2012

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Fotos: Schularchiv und Edeltraud Awick

Unter Anleitung der Künstlerin Gerlinde Rusch erfolgte innerhalb von drei Tagen eine intensive Auseinandersetzung von 20 Schülern mit der Gestaltung eines Bildrasters und den damit verbundenen Möglichkeiten der textilen Umsetzung. Dabei lernten die Workshopteilnehmer den bewussten Umgang mit wiederverwertbaren Stoffen in Verbindung mit neuen Materialien kennen. Gleichzeitig wurde ein Gefühl für Stoffe, Texturen und Strukturen sowie der damit verbundenen Charakteristika der Gewebe entwickelt. In einer Materialbörse erweiterten die Teilnehmer spielerisch ihre haptischen Fähigkeiten im Umgang mit Geweben und Gewerken. Jeder erhielt ein Experimentierfeld, um seine Kreativität und sein Farbempfinden zu schulen. Durch das Übereinanderschichten der unterschiedlichen Materialien – wie bedruckter Baumwolle und transparenter Organza – entstand eine interessante Tiefenwirkung, ohne dass dabei die Leichtigkeit und Transparenz verloren ging. Nachdem alle Schüler ihre eigenen Stoffpäckchen kreiert hatten, stellte die ganze Gruppe aus den Einzelstücken eine Wandinstallation zusammen. Das so entstandene Kunstwerk reflektiert anschaulich die homogenen und heterogenen Aspekte der Gruppe.

Inzwischen kann unsere „Textile Kostbarkeit“ im Fachraum für Darstellen und Gestalten der Schule, in dem neben Unterricht auch unsere Theateraufführungen stattfinden, bewundert werden.


Clownerie und Pantomime

Staatliche Regelschule „Heinrich Hertz“ Ilmenau

01.06. – 30.06.2012

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Fotos: Schularchiv

In andere Rollen zu schlüpfen, sich zu verkleiden und auch mal Schabernack zu treiben: Das stieß bei vielen Schülerinnen und Schülern der Staatlichen Regelschule „Heinrich Hertz“ auf großes Interesse. In dem Projekt „Clownerie und Pantomime“ stellten sie Masken her und erarbeiteten wortlose Theaterszenen.

In dem fächerübergreifenden Projekt verschmolzen Elemente der Fächer Darstellen und Gestalten sowie Kunst. Die Maskenherstellung bezog sich auf das plastische Gestalten (Kunstlehrplan Klasse 7) und Pantomime (Lehrplan für Darstellen und Gestalten Klasse 7). Ebenfalls wurden Kenntnisse und Erfahrungen aus den Fächern Deutsch, Geschichte und Musik einbezogen. Dabei stand das kreative Erleben im Mittelpunkt.

Zum Schuljahresabschluss, bei Elternversammlungen und dem Tag der offenen Tür präsentierten die Schülerinnen und Schüler in vertrauter Schulumgebung ihre Projektergebnisse.


Wandmosaik

Staatliche Regelschule „Heinrich Hertz“

01.04. – 31.05.2012

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Fotos: Schularchiv

Die Gestaltung eines großflächigen Wandmosaiks war das Ziel.

Von der Planung, über die Realisierung bis zur Fertigstellung beteiligten sich die Schüler hautnah an dem gesamten Findungs-, Entwicklungs- und Ausführungsprozess. Sie gestalteten den Ablauf des Projektes in jeder Teilphase aktiv mit und erlebten die Entstehung eines Mosaiks von der Idee bis zur praktischen Wandinstallation.

Am Schuljahresende präsentierten wir das Projekt „Clownerie/Pantomime“ und die Landrätin des Ilm-Kreises weihte das Mosaik in der 1. Etage unseres Schulhauses feierlich ein.

Die mit dem Mosaik gestaltete Wand im Schulflur wird seitdem von allen Schülern als Ausdruck der Lebensfreude wahrgenommen und kann immer wieder neu inspirieren.