Hausordnung

Staatliche Regelschule „Heinrich Hertz“

98693 Ilmenau, Ziolkowskistr. 27

Tel.: 03677/877407, Fax: 03677/871864

www.hertzschule-ilmenau.de

Hausordnung

Ob in der Familie, im Straßenverkehr, im Fußballstadion oder in der Schule – überall, wo Menschen zusammenleben – brauchen wir eine Ordnung, die dem Einzelnen sagt, was er darf und was er nicht darf. Damit in unserem Schulhaus, in dem viele Menschen zusammenleben, erfolgreich gearbeitet werden kann, eine angenehme Atmosphäre herrscht und Gefahren vermieden werden, geben wir uns gemeinsame Regeln, die von jedem Mitglied unserer Schulgemeinschaft eingehalten werden.

A) Vor dem Unterricht

  1. Der Schulweg ist auf dem kürzesten öffentlichen (befestigten) Weg in disziplinierter Weise zurückzulegen.
  2. Vom Eintreffen in der Schule bis 7:20 Uhr halten wir uns auf dem Ostschulhof, bei schlechtem Wetter im Erdgeschoss des Schulgebäudes auf. Die Aufsicht beginnt 7:00 Uhr.
  3. Um 7:20 Uhr (Klingelzeichen) gehen wir zu dem Raum, in dem wir die erste Unterrichtsstunde haben. Die Schule ist ausschließlich durch den  Seiteneingang (Ostseite) zu betreten. Das Verlassen des Gebäudes ist aus allen Türen möglich.
  4. Die Zeit bis zum Unterrichtsbeginn (7:30 Uhr) nutzen wir, um uns auf den Unterricht vorzubereiten.
  5. Bei späterem Unterrichtsbeginn halten wir uns bis zum Stundenende der vorhergehenden Stunde (Klingelzeichen abwarten) ebenfalls auf dem Schulhof oder bei schlechtem Wetter im Erdgeschoss oder im Speiseraum auf. Hier verhalten wir uns leise, damit der Unterricht nicht gestört wird.

B) Im Klassenzimmer

  1. Jacken, Anoraks und Mäntel sind auszuziehen und werden an den Garderobehaken aufgehängt, Kopfbedeckungen sind abzunehmen.
  2. Tische, Fensterbänke, Heizkörper, die Stangen in den Fenstern der Flure u. a. sind keine Sitzgelegenheiten.
  3. Bei Abwesenheit des Lehrers ist den Anordnungen des Klassensprechers Folge zu leisten. Der Klassensprecher hat sich korrekt zu verhalten.
  4. Wenn 5 Min. nach Stundenbeginn kein Lehrer erschienen ist, verständigt der Klassensprecher die Schulleitung oder die Sekretärin.
  5. Unterrichtsräume dürfen nur unter Aufsicht einer Lehrkraft betreten werden und werden nach dem Verlassen verschlossen.
  6. Der Unterricht beginnt in einer angemessenen Form (z. B. Gruß, Aufstehen), um erkennbar von der Pause bzw. Freizeit abzugrenzen.
  7. Essen und Trinken sind während des Unterrichts nicht gestattet. Über Ausnahmen (z. B. nach dem Sportunterricht o. ä. entscheidet der Lehrer).
  8. Fensteröffnungen sind nur auf Anweisung des Lehrers durch Schüler vorzunehmen.

C) Pausen

  1. Wenn wir zwischen den Stunden den Raum wechseln, gehen wir ruhig, zügig und den kürzesten Weg.
  2. Im Klassenzimmer verhalten wir uns während der Pause ruhig.
  3. Die Pausen 9:05 Uhr und 11:00 Uhr sind längere Erholungspausen. Nach dem Abstellen der Taschen im nachfolgenden Unterrichtsraum gehen alle Schüler unverzüglich auf den beaufsichtigten Osthof. Sollte das Abstellen der Taschen im Unterrichtsraum nicht möglich sein, werden diese in der Euro-Box abgestellt oder mit auf den Schulhof genommen. In den Fluren sind Schultaschen nicht abzustellen.

Das Anlehnen an den Wänden sowie das Sitzen auf den Fensterverkleidungen sind zu unterlassen. Den Anweisungen der Schüleraufsicht ist unbedingt Folge zu leisten.

Der Aufenthalt während der Hofpausen ist nicht gestattet:

  • außerhalb des Osthofes
  • im gesamten Schulgebäude (außer zur Nutzung der Versorgungsautomaten und der Toiletten)
  1. Bei schlechtem Wetter (Regen, Schnee) wird die Pause abgeklingelt. Danach ist der Aufenthalt nach dem Wechseln des Unterrichtsraumes in den Fluren des Kellers, des Erdgeschosses sowie der ersten Etage möglich. Die Aufsicht im Erdgeschoss wird planmäßig durchgeführt. Die Aufsicht im Flur der ersten Etage wird von der Hofaufsicht Osthof übernommen. In den drei Treppenhäusern findet eine Schüleraufsicht statt, die ihre Beobachtungen im Bedarfsfall den aufsichtführenden Lehrern in den Fluren mitteilen, die dann für die Beseitigung der möglichen Missstände zuständig sind.
  2. Toiletten sind auf keinen Fall „Aufenthaltsräume“. Sie müssen ständig sauber gehalten werden. Jeder Schüler achtet selbstverständlich auf Hygiene.

D) Freistunden

Freistunden können durch kurzfristigen Unterrichtsausfall oder aus Planungsgründen entstehen, dann halten wir uns auf dem Schulhof, im Erdgeschoss oder im Speiseraum auf. Das Schulgrundstück darf in diesen Zeiten verlassen werden, wenn Eltern dies schriftlich genehmigen (Versicherungsschutz).

E) Verhalten bei Unfällen, Gefahren und Katastrophen

  1. Jeder achtet darauf und trägt dazu bei, dass Gefahren und Unfälle verhindert werden.
  2. Unfälle, Verletzungen oder andere Schäden sind unverzüglich einer Lehrkraft oder der Sekretärin zu melden.
  3. Bei Alarm (z. B. Feuer) muss das Schulgebäude unverzüglich auf den vorgeschriebenen und gekennzeichneten Fluchtwegen rasch und ohne Hektik verlassen und die Stellplätze aufgesucht werden.

F) Allgemeine Hinweise

  • Wir verhalten uns entsprechend der gesellschaftlichen Normen, tolerieren und achten einander. Wir sind leise und hören uns zu.
  1. Umweltschutz beginnt in der Schule. Wir werfen selbst unseren Abfall in die entsprechenden Behältnisse, sind aber auch bereit, herumliegende Abfälle in die Abfallkörbe zu geben, auch wenn sie nicht von uns sind.
  2. Schulhaus und Unterrichtsräume sind Arbeitsstätten, vergleichbar mit dem Büro eines Erwachsenen. Hier wird eine ruhige Arbeitsatmosphäre erwartet. Nach dem Stundenschluss werden die Klassenzimmer in einem ordentlichen Zustand verlassen. Dazu gehört, dass das Ablagefach unter dem Tisch zuverlässig von Abfällen aller Art gesäubert wird.

Nach der letzten Unterrichtsstunde im Raum (Raumplan) werden die Stühle hochgestellt und die Fenster verschlossen. Lehrkräfte informieren sich über mögliche Veränderungen der Raumplanung.

  1. Fundgegenstände werden im Sekretariat abgegeben.
  2. Schneeballwerfen ist auf dem Schulgelände nicht gestattet.
  3. Innerhalb der gesamten Schulanlage, im einsehbaren Randbereich und bei Schulveranstaltungen ist den Schülern das Rauchen sowie der Genuss alkoholischer Getränke und sonstiger Rauschmittel nicht erlaubt.
  4. Einrichtungen und Unterrichtsmittel sowie ausgeliehene Bücher sind pfleglich zu behandeln. Bei schuldhafter und mutwilliger Beschädigung oder Zerstörung sowie bei Verlust leisten die Erziehungsberechtigten Ersatz. Für elektrische Energie und Heizenergie muss viel Geld aufgewendet werden; alle bemühen sich daher, den Verbrauch auf das notwendige Maß zu beschränken. In den Klassenzimmern, die im Augenblick nicht benutzt werden, sind deshalb die Fenster zu verschließen.
  5. Das Mittagessen ist in angemessener Form und in ruhiger Atmosphäre einzunehmen. Jacken und Taschen sind an den vorgesehenen Stellen aufzuhängen bzw. abzulegen. Der Essenplatz ist sauber zu verlassen.
  6. Ist ein Schüler aus zwingenden Gründen (z. B. bei Erkrankung) verhindert am Unterricht teilzunehmen, so ist die Schule umgehend von den Erziehungsberechtigten unter Angabe des Grundes zu verständigen. Bei Wiedererscheinen des Schülers ist sofort eine schriftliche Entschuldigung seitens der Erziehungsberechtigten abzugeben.
  7. Unterrichtsbefreiungen bzw. -beurlaubungen können in dringenden Ausnahmefällen auf schriftlichen Antrag der Erziehungsberechtigten (d. h., vor der Inanspruchnahme) ausgesprochen werden. Zuständig für die Entscheidung sind:a) der Klassenleiter bei Beurlaubungen bis zu 3 Unterrichtstagen,b) der Schulleiter bei Beurlaubungen bis zu 15 Unterrichtstagen sowie vor und nach den Ferien,c) das Schulamt bei allen sonstigen Beurlaubungen
  8. Symbole und Musik radikaler politischer Gruppierungen sind nicht gestattet.
  9. Für alle Klassenräume werden verantwortliche Klassen und Lehrer festgelegt. Beobachtungen über Fehlverhalten von Mitschülern und anderen Personen sind den Verantwortlichen mitzuteilen und es ist darauf hinzuwirken, dass Beschädigungen unterbleiben. Veränderungen des Zustandes sind umgehend einer Lehrkraft mitzuteilen. Wöchentlich finden Kontrollgänge durch den Schulleiter und den Hausmeister statt.
  10. Bei Verstößen gegen diese Hausordnung werden pädagogische und Ordnungsmaßnahmen in angemessener Art ausgesprochen.

G) Benutzung des Fahrrades

Nach Rücksprache mit der Schulverwaltung des Ilm-Kreises ist bei der Fahrradbenutzung folgendermaßen zu verfahren:

a) Wenn das Fahrrad für den Schulweg verwendet wird, ist der Unfallversicherungsschutz gewährleistet.

b) Eine Gewährleistung für Fahrräder und deren Zubehör erfolgt nur, wenn die Fahrradbenutzung ausdrücklich durch den Schulleiter genehmigt wurde.

c) Das Abstellen der Fahrräder ist nur am Fahrradständer gestattet.

H) Benutzung von elektronischen Geräten (z. B. Handys)

Das Benutzen der Handys und anderer Geräte der Unterhaltungselektronik während des Unterrichtes ist verboten. Daher sind diese zu Beginn der Unterrichtsstunde auszuschalten. Über Ausnahmen z. B. im Kunstunterricht oder in dringenden Notfällen entscheidet der Lehrer. Bei Zuwiderhandlungen wird dieses Gerät eingezogen. Zu Prüfungsterminen ist das Mitbringen von Handys verboten.

Aufnahmen (Bild und / oder Ton) sind nur mit Genehmigung der Schulleitung gestattet.

Diese Hausordnung sollte in der Familie aufbewahrt werden, bis der Schüler die Schule verlässt oder bis eine geänderte die vorliegende Fassung ablöst.

Ilmenau, März 2013

Schulleitung